beA muss vorerst offline bleiben – Sicherheit und Datenschutz haben Priorität

Die Bundesrechtsanwaltskammer (BRAK) wird die beA-Webanwendung vorerst weiter offline lassen. Am 23. Dezember 2017 hatte die BRAK die beA-Plattform vom Netz genommen, nachdem ein für den Zugang erforderliches Zertifikat als unsicher eingestuft worden war. Die Vertraulichkeit der Datenübertragungen über die beA-Plattform war zu jedem Zeitpunkt gesichert. Kein Dokument, das über das beA versendet wurde, war öffentlich, die Kommunikation war stets vertraulich und verschlüsselt.

Die BRAK wird die beA-Webanwendung erst wieder bereitstellen, wenn der Entwickler der beA-Plattform die Störungen vollständig behoben hat und einen sicheren Zugang gewährleisten kann.

Allen Rechtsanwältinnen und Rechtsanwälten, die entsprechend der ursprünglichen Empfehlung vom 22.12.2017 das ersatzweise bereitgestellte Sicherheitszertifikat installierten, rät die BRAK dringend zur Deinstallation, um sich aus dem Zertifikat möglicherweise ergebende Sicherheitsrisiken für die individuelle PC-Umgebung auszuschließen. Eine Anleitung finden Sie unter www.bea.brak.de